Montag, 16. Juli 2007

#25 – Bei der Arbeit I

Die Überschrift ist definitiv ironisch. Unter solchen Umständen kann man nun wirklich nicht arbeiten. Wenn ich vom Schreibtisch aufstehe um mir ein Glas Wasser zu holen, schwitze ich scheinbar mehr, als Wasser im Glas ist. Der Ventilator versucht sich an neuen Spitzenleistungen, Vorhänge sind vorgezogen und gelegentlich wird durchgelüftet. Dieses schwarze Flachdach mag mit seiner Kapazität zum Aufheizen im Winter effizient sein, aber im Sommer ist darunter die Hölle.

Gestern Nacht war ich so dämlich, bei offener Tür und offenem Fenster zu pennen. Jetzt habe ich in der übelsten Wüstenhitze Ohrenschmerzen. Absurd.

Ich bin nicht müde, nicht verkatert, nicht „geistig unfit“, aber ich vertippe mich mit einer Quote, dass man mich für einen Analphabeten halten könnte, gäbe es nicht die Rechtschreibkontrolle der Textverarbeitung. Noch drei Seiten Vorlesungsmitschrift, und dann lass ich es für heute sein. Das führt ja zu nix.

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