Freitag, 20. April 2007

#7 Einwurf II

Ich habe es gelernt, mit Alkohol umzugehen (zumindest prinzipiell). Mit Kaffee gebe ich mir aber fast regelmäßig eine Überdosis. Warum bloß?

Samstag, 14. April 2007

# 6 - Skizze

Tomte – Buchstaben über der Stadt – der Bookletbegleittext. Tränen in den Augen. Die große Melancholie gewisser Hamburger Bands. Sehe nur ich das so? Spüre nur ich diese eine, große, überwältigende, schwer ergründbare Traurigkeit. Ist das die Musik? Sind es die Texte? Oder bin ich es? Vielleicht liegt es an mir, an tiefen Sehnsüchten, Erinnerungen und Träumen, die sich durch diese Worte und Töne wecken lassen. Aus meinem Inneren kriechen, Laut geben, sich zurückmelden aus der Verbannung? Ich weiß es nicht und will es auch nicht so wirklich wissen. Ich weiß nur, dass mir die Tränen in den Augen stehen vor süßer Schwermut. Die „Süße“ der Schwermut ist ein Faszinosum: Sie lässt das Schmerzhafte klar erkennbar, schmeckbar werden, gibt der Melancholie Kontur. Und sie gibt Trost, es ist traurig-schön.

Musik für die kommenden Monate, und ich weiß jetzt schon, wie ich mich an den Frühling und Frühsommer erinnern werde. Wie ich mich fühlen werde. Ich hoffe die Süße überwiegt.