Halb Vier nachmittags. Der Tag ist unbemerkt schon fast wieder gelaufen. Bin irgendwann aufgewacht, Zeitung gelesen, undefinierbare Kopfschmerzen seit gestern abend. Etwas am PC gespielt, mit den Mitbewohnern Kaffee getrunken, neuen gekocht, weiter Kaffee getrunken. Dieser Tag ist nicht zum Arbeiten gemacht. Ich habe keinen Kater, bin nicht übermüdet, bin nur irgendwie „in Watte gepackt“. Zugedröhnt vom „nicht wirklich wach werden“, Kaffee und Musik.
Ich weiß nicht, was mein Körper mir sagen will, falls er mir etwas mitzuteilen hat, aber irgendwas läuft nicht rund. Einige Nächte voller Schlafstörungen, Alpträume. Gestern war mein letzter Tag im Nebenfach. Ich muss nur noch eine Hausarbeit abgeben, aber ansonsten bin ich raus. Es fühlt sich so seltsam an. Nach all diesen Jahren werden es wohl meine letzten „normalen“ Semesterferien werden. Aus, vorbei. Wer weiß, wen ich noch wiedersehen werden, selbst wenn ich noch ein bis zwei Vorlesungen aus Interesse besuchen werde. Ist es Angst? Angst, weil das Ende dieses Lebens, wie ich es so kenne und in dem ich mich eingerichtet habe, unaufhaltsam näherrückt? Oder ist es einfach nur das Wetter? Oder sind es ganz andere Dinge, die in meinem Kopf umhergeistern, sich dem Zugriff meines Bewusstseins entziehen?
Ich hatte gehofft, nach den letzten Monaten „auf Achse“ runter zu kommen, etwas Ruhe zu finden, einen stabileren Alltag mit meiner Arbeit am Schreibtisch, etwas Stabilität in meinem Leben. War wohl nix...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen